Selbst gebastelte Masken schützen gegen Tröpfenflug

Krautreporter, 27. März 2020

Jeden Morgen nennt der Newsletter von Krautreporter drei der wichtigsten Themen, die in deutschen Medien und auf der weiten Welt gemeldet und bewertet werden. Dazu vermitteln die Autorinnen und Autoren – vornehmlich Christian Fahrenbach in New York – täglich drei Links auf kulturelle Angebote im Internet.

Heute (27.3.2020) geht es im Fundstück “um die Frage, wer eigentlich die Macht im Internet hat: Sind es große US-Firmen? Oder hat die hiesige Politik doch noch ausreichend Einfluss?” Fahrenbach schreibt, die docupy-Redaktion beim WDR habe wieder “zugeschlagen. Nach #Ungleichland (das mit dem Millionär, der im Auto saß und sagte, wie schwer es sei, das Geld erstmal loszuwerden, wenn man über 200 Millionen Euro hat) und #Heimatland folgt nun nach einigen ersten kleineren Videos der große Aufschlag zu #Neuland. Gestern lief in der ARD eine knapp einstündige Dokumentation zur Aufholjagd Deutschlands auf solche Pioniere wie China und die USA, auch mit einem Schwerpunkt zum Online-Händler Zalando. Eine Überblicksseite zu #Neuland gibt es hier. “

Gestern (26.3.) verlinkte Fahrenbach auf das piqd Online College, “ein Angebot, das ein bis zwei Mal täglich in einer Stunde helfen soll, Lernfreunde von Jugendlichen zu erhalten. Verschiedene Expert:innen gestalten unterhaltsame Schulstunden zu einer großen Bandbreite von Themen und los geht’s heute um 16 Uhr mit dem Thema Lichtverschmutzung. Es folgen aber auch Einheiten zu Social Media, Punk in der DDR und CO2 in der Atmosphäre.”


Heute (25.3.2020) geht es um Virenschutz mit Masken. Fahrenbach verlinkt auf den famosen NDR-Podcast mit dem Virologen Christian Drosten und auf eine Anleitung zum Eigenbau: “Masken erhöhen nicht unbedingt den eigenen Schutz, aber den anderer Menschen um einen herum – beispielsweise dann, falls man selbst angesteckt ist, ohne es zu wissen. Weil aber die medizinischen Masken derzeit vor allem in Krankenhäusern und in der Pflege gebraucht werden, muss für den Rest von uns zunächst eine Notlösung her. Virologe Christian Drosten erklärt dazu, dass sogar selbstgebastelte Masken den Schutz erhöhen können, auch wenn sie Hände waschen, Distanzierung und Kontaktminderung keineswegs ersetzen. Möglich sind mit unterschiedlicher Effizienz unter anderem Lösungen mit Küchenkrepp, Taschentüchern, T-Shirts, Schals. Wie genau die Bastelei oder Näherei eigener Masken einfach funktioniert, erklärt die Initiative #maskeauf auf ihrer Webseite.”

Heute (24.3.2020) wird außerdem auf das digitale Magazin “Deine Korrespondentinnen” hingewiesen. Seit 2015 arbeiten dafür Journalistinnen, die vorrangig Reportagen aus allen Teilen der Welt aus dem Blickwinkel von Frauen verfassen. Über ihr Konzept schreiben sie: “Außerdem sehen wir uns als Experimentierlabor, das immer wieder neue Formen ausprobiert (Webinar, Instagram Stories, Mobile Reporting) und so die Zukunft von Journalismus mitgestaltet. Die alten Mechanismen funktionieren nicht mehr, deshalb muss sich der Journalismus neu erfinden. Wir können dem digitalen Zeitalter vor allem Positives abgewinnen und wollen bewusst Neues ausprobieren.”

Heute (22.3.2020) gehört dazu der erste Museumsrundgang, den der Sender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ins Netz stellt. Krautreporter empfiehlt zum Thema Viruskrise zwei Beiträge von Tomas Pueyo, der lang und ausführlich die Zusammenhänge erklärt. Sein erster Text ist mehr als 40 Millionen Mal im Internet aufgerufen worden (hier der Link auf die Übersetzung beim werbefreien Online-Magazin Perspective Daily) . Im zweiten Text beschreibt er nach Darstellung von Fahrenbach, “wie die nächsten 18 Monate zwischen Anspannung und Entspannung ausschauen könnten, wenn Politiker und wir alle uns jetzt Zeit erkaufen.” Titel: Der Hammer und der Tanz.

Im Mai 2017 hat Krautreporter auf ein besonderes Projekt verlinkt, das in diesem Blogbeitrag vorgestellt worden ist: “In der Dollar Street erlauben 264 Familien in 50 Ländern den fotografischen Blick auf ihren Alltag.”