Klimaschutz und Artenvielfalt

Im wissenschaftlichen Magazin spektrum.de hat Lars Fischer am 25.3.2022 auf ein aktuelles Warnzeichen für die andauernde Klimakatastrophe hingewiesen, Zitat: “Die Ostantarktis schien bisher dem Klimawandel zu trotzen. Doch 2022 häufen sich die Warnzeichen auch dort. Während einer Hitzewelle brach dort nun ein Eisschelf zusammen. … Ein großflächiger Zerfall des schwimmenden Eises vor der Ostantarktis hat potenziell dramatische Folgen, weil dadurch der Eisverlust zunehmen und der Meeresspiegel schneller steigen könnte. Die Ostantarktis enthält den größten Teil des gefrorenen Wassers auf dem Planeten, so dass auch eine kleine Veränderung der Eisbilanz erhebliche Folgen weltweit haben kann.” Auf diesen Beitrag hat Nick Reimer am 27.3.2022 im Zitatenmagazin piqd verlinkt.


Zeit online stellt am 22.3.2022 eine “Hitzewelle im letzten gallischen Dorf der Klimaerwärmung” fest. Berichtet wird von wissenschaftlichen Erkenntnissen, nach denen bisher die Oberfläche der Antarktis kühl geblieben ist, weil die natürlichen warmen Windströme normalerweise um den Kontinent am Südpol kreisen. In diesem beginnenden antarktischen Herbst stellen zwei Messstationen die höchsten je gemessenen Temperaturen fest, alles noch deutlich unter dem Gefrierpunkt und damit vorgeblich noch ungefährlich für den Meeresspiegel. Allerdings beweisen Messungen unter dem Eisschild, dass die Antarktis von warmen Wasserströmen unterspült wird. Welche Gefahren insgesamt mit der Erderwärmung verbunden sind, wird am Ende des Beitrages in einem Video anschaulich erklärt. Das Recherchemagazin correctiv verlinkt heute (22.3.22) im werktäglichen Newsletter auf einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel Können wir das Klima noch retten?