Wissenschaft zeigt Interesse am Nordstädter Ratschlag

Es liegt noch ein weiter Weg vor dem Arbeitskreis Grundeinkommen Hannover (AGH), aber die ersten Schritte sind getan: Wir wollen den “Nordstädter Ratschlag” ins Leben rufen. Ziel ist es, mit ausgelosten Frauen und Männern in dem hannoverschen Stadtteil ausführlich über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) zu beraten. Wir im AGH glauben an das BGE, aber wenn es politische Mehrheiten gewinnen soll, muss dem optimistischen Glauben unbedingt mehr Wissen über die vielen zu bedenkenden Umstände gegenüber gestellt werden. Darüber soll der Bürgerrat in aller Ruhe und Ausführlichkeit sprechen. Hoffentlich mit dem Ergebnis, Überzeugungskraft zu entfalten. Auf jeden Fall mit dem Ergebnis, einen bedeutsamen gesellschaftlichen Diskurs über soziale und demokratische Themen voranzubringen.

Der Arbeitskreis wird seine Beratungen am Mittwoch, 6. November, fortsetzen. In der Einladungsmail wird der Stand der Vorplanung dargestellt:

Liebe Leute,

wir haben für unsere Idee, einen „Nordstädter Ratschlag“ zu organisieren, Interesse bei den ersten angesprochenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geweckt. Wir können also Gespräche führen über die wissenschaftliche Begleitung eines Bürgerrates, der sich mit dem Thema “Bedingungsloses Grundeinkommen” in der hannoverschen Nordstadt befassen soll.

Für das Projekt knüpfen wir am bevorstehenden Wochenende Kontakte in Berlin und Bremen. Nach Angaben von Bündnis Grundeinkommen wollen an diesem Sonnabend Menschen „in über 25 Städten auf fünf Kontinenten am 1. Basic Income March teilnehmen“ (www.basicincomemarch.com) . In Berlin werden vom AGH mindestens Manja und Johanna aus Hannover mitgehen. In Bremen wollen wir am selben Tag beim Landestreffen vom Verein Mehr Demokratie darüber sprechen, ob wir die Erfahrungen des Vereins nutzen oder sogar dessen Unterstützung erhalten können, um den Nordstädter Ratschlag zum BGE ins Leben zu rufen.Oktober 2019Für das Projekt knüpfen wir am bevorstehenden Wochenende Kontakte in Berlin und Bremen. Nach Angaben von Bündnis Grundeinkommen wollen an diesem Sonnabend Menschen „in über 25 Städten auf fünf Kontinenten am 1. Basic Income March teilnehmen“ (www.basicincomemarch.com) . In Berlin werden vom AGH mindestens Manja und Johanna aus Hannover mitgehen. In Bremen wollen wir am selben Tag beim Landestreffen vom Verein Mehr Demokratie darüber sprechen, ob wir die Erfahrungen des Vereins nutzen oder sogar dessen Unterstützung erhalten können, um den Nordstädter Ratschlag zum BGE ins Leben zu rufen.

Wir treffen uns wieder am Mittwoch, 6. November, um 18 Uhr im Haus der Jugend. Dann hat Suat schon mal ausgelotet, ob unser Wunschtermin für eine Auftaktveranstaltung Ende Juni 2020 gebucht werden kann. Wir werden danach Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern führen, um ein buntes Programm zusammenzustellen.

Ach ja: Hans Lembke macht nicht mehr aktiv mit, er zieht nach Schleswig-Holstein und hat versprochen, auch dort unsere Mails zu lesen und weiter fürs BGE einzutreten. Vor allem weiter für das Menschenbild, dass er – wie wir im Kreis der Aktiven alle – als Voraussetzung für ein gelingendes Grundeinkommen für so wichtig hält, viel wichtiger als die Frage danach, ob genug Geld dafür da ist.

Herzliche Grüße

Bernd Kirchhof