Wer Tiere liebt, sollte sie essen?

Auf den ersten Blick völlig kurios erklärt die Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt in der Süddeutschen Zeitung (23. April 2022): “Eine Welt voller Vegetarier wäre keine gute.” Wer jetzt nicht innerlich den Kopf schüttelt sondern neugierig weiterlesen will, kommt vermutlich (wie ich) zu dem Ergebnis, dass diese Gedankenreise von “kurios” bis “verblüffend überzeugend” ein Erlebnis an sich ist.

Am Ende stehen diesen denkwürdigen Sätze: “Ja, Tiere zu halten und sie auch noch zu essen, bedeutet die Instrumentalisierung eines anderen Wesens. Aber im Falle von Nutztieren haben auch die Nutztiere etwas davon. Es verhält sich so, wie es schon Immanuel Kant als akzeptabel beschrieben hat: Man darf andere als Mittel für die eigenen Interessen benutzen (selbst den Taxifahrer benutzt man), solange man sie nicht nur als Mittel benutzt. … So ist die Beziehung zwischen Mensch und Nutztier für beide Seiten wertvoll. Der Mensch bekommt Nahrung, Leder und Wolle, das Tier genug zu fressen, Schutz – und Leben.”
LINK:

https://www.sueddeutsche.de/leben/veganismus-tierethik-vegetarier-schweisfurth-veganer-tierwohl-tiere-essen-ernaehrung-1.5569879?utm_medium=email&sc_lid=273287905&sc_uid=AFhPNsZzzP&utm_content=www.sueddeutsche.de%2Fleben%2Fveganismus-tierethik-vegetarier-schweisfurth-veganer-tierwohl-tiere-essen-ernaehrung-1.5569879&utm_campaign=SZ_am_Wochenende_230422&sc_src=email_3019164&sc_llid=131207&utm_source=emarsys&sc_eh=c8ecdbc2470754201

Link zur Seite mit ausführlichen Zitaten wie zum Beispiel diesen:

“Wer Leid verhindert, indem er Leben verhindert, der verhindert Glück.”

und “Das Mindeste, was wir Schlachttieren schulden, ist ein Leben vor dem Tod.”