Grundeinkommen

Bürgerinitiative fordert separate Grundeinkommen je nach den Bedingungen der EU-Länder

Heribert Prantl folgt den Argumenten des Papstes. Die Kolumne “Prantls Blick” vom 29.11.2020 beginnt mit der Feststellung: Im Vatikan sitzt ein realistischer Träumer. In der kommenden Woche erscheint ein neues Buch von ihm, von Papst Franziskus…die deutsche Ausgabe ist ab Freitag zu haben, heißt „Wage zu träumen“.

Prantl hat der Idee vom Bedingungslosen Grundeinkommen bisher radikal ablehnend gegenüber gestanden (Der Hohepriester der Solidarität hat Einwände gegen die Idee vom BGE.) Aber Franziskus ist für ihn eine besondere Autorität, der Journalist und Jurist drückt das mit diesen Worten aus: “Ich mag diesen Papst, der sich nach dem beliebtesten und dem radikalsten aller Heiligen benannt hat, nach Franz von Assisi, nach einem Mann, der ein erbitterter Feind von Hab- und Raffsucht war.”

So kommt Prantl bei näherer Betrachtung der Argumente des Papstes zu der Erkenntnis: “In der Vision eines bedingungslosen Grundeinkommens für jedermann ist die Überzeugung enthalten, dass der Mensch sich seine Existenz nicht verdienen muss. Er hat ein Recht auf das Lebensnotwendige: Einfach weil er Mensch ist und weil er was zu essen braucht – und nicht, weil er arbeitet oder zumindest seine Bereitschaft zu arbeiten unter Beweis stellt.”

Prantl stellt sich auf seiner Website so vor: “Publizist, Journalist, Autor. Bis März 2019 Mitglied der Chefredaktion und Leiter des Ressorts Meinung der Süddeutschen Zeitung. Seitdem ständiger Kolumnist der SZ und Kommentator und Essayist von Sueddeutsche.de”