Artensterben: Wissenschaft belegt Kettenreaktion im Ökosystem

Pilz tötet Frösche, daraufhin verhungern die Schlangen

Netzzitat 14. Februar 2020, Spektrum.de, von Daniel Lingenhöhl

Überall auf der Welt findet die Wissenschaft Nachweise für das von Menschen beeinflusste Ökosystem. Vermutlich immer noch unterschätzt sind die Folgen, die sich aus dem weltweiten Artensterben für die Natur und damit eben auch für die Lebensgrundlagen der Menschen ergeben. Die hier verlinkte Nachricht über Froschsterben am Beispiel von Panama ist jedenfalls heute sonst nirgends zu lesen, außer bei den Experten von Spektrum.de.

 

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Insektenatlas belegt Artensterben von bedrohlichem Ausmaß

Tagesschau, 8.1.2020

Es summt immer leiser: Das globale Insektensterben hat dem “Insektenatlas” zufolge dramatische Ausmaße angenommen. Eine mögliche Folge: Ein Ernterückgang von bis zu 90 Prozent bei manchen Obst- und Gemüsesorten. Hauptsächliche Ursachen für das weltweite Insektensterben sind fehlender Lebensraum, fehlende Nahrung und dazu noch Gift – heißt es im ersten “Insektenatlas” der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Zitat aus dem Vorwort: “Insektenschutz zahlen wir nicht an der Ladenkasse. Die Bäuerinnen und Bauern bekommen ihn nicht entlohnt. Genau das muss aber passieren – am besten, indem die EU die fast 60 Milliarden Euro jährlich, mit denen sie die europäische Landwirtschaft unterstützt, zielgerichtet für eine insekten- und klimafreundliche Landwirtschaft einsetzt. Nur wenn dieses Geld für Vorhaben ausgegeben wird, die uns als Gesellschaft wichtig sind, können wir solche Summen langfristig gesellschaftlich rechtfertigen. “