Landwirtschaft von bestäubenden Insekten abhängig - und trägt mit Pestiziden zum Aussterben maßgeblich bei

Insektenatlas belegt Artensterben von bedrohlichem Ausmaß

Netzzitat 8. Januar 2020, Tagesschau

Es summt immer leiser: Das globale Insektensterben hat dem “Insektenatlas” zufolge dramatische Ausmaße angenommen. Eine mögliche Folge: Ein Ernterückgang von bis zu 90 Prozent bei manchen Obst- und Gemüsesorten. Hauptsächliche Ursachen für das weltweite Insektensterben sind fehlender Lebensraum, fehlende Nahrung und dazu noch Gift – heißt es im ersten “Insektenatlas” der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Zitat aus dem Vorwort: “Insektenschutz zahlen wir nicht an der Ladenkasse. Die Bäuerinnen und Bauern bekommen ihn nicht entlohnt. Genau das muss aber passieren – am besten, indem die EU die fast 60 Milliarden Euro jährlich, mit denen sie die europäische Landwirtschaft unterstützt, zielgerichtet für eine insekten- und klimafreundliche Landwirtschaft einsetzt. Nur wenn dieses Geld für Vorhaben ausgegeben wird, die uns als Gesellschaft wichtig sind, können wir solche Summen langfristig gesellschaftlich rechtfertigen. “

 

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