Links zum Grundeinkommen

Baukje Dobberstein, bloggende Ärztin und Europawahl-Kandidatin der Partei Bündnis Grundeinkommen, gibt diese “Empfehlung zur Bildung zum Thema BGE:  Diverse deutschlandweit etablierte Professoren, die sich wissenschaftlich mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigen, haben an einer Ringvorlesung der Christian-Albrechts-Universität  zu Kiel teilgenommen. Die Beiträge  sind fast komplett auf Video aufgezeichnet und über die Website der Uni frei verfügbar. Hier ist eine sehr fundierte fachliche Weiterbildung möglich. “

Das Bündnis Grundeinkommen infomiert auf Youtube über den Stand der internen Diskussion zur Planung der zukünftigen Arbeit. Der nächste Bundesparteitages wird voraussichtlich Ende September stattfinden und mit einem Treffen am 10. und 11. August in Frankfurt vorbereitet. (Link auf weitere Informationen zum “Neustart”)

Mit diesem Werbespot präsentierte sich die Partei Bündnis Grundeinkommen im Fernsehwahlkampf zur Wahl des Europäischen Parlamentes 2019; die Partei hat 40.834 Stimmen erhalten, für ein Mandat hätten es etwa sechsmal soviel sein müssen..

Im Blog Freiheit statt Vollbeschäftigung   veröffentlichen Dr. Ute Fischer, Dr. Sascha Liebermann, Dr. Thomas Loer eigene und gesammelte Texte rund um das Bedingungslose Grundeinkommen, für das Sascha Liebermann bereits seit 2003 wissenschaftlich und publizistisch argumentiert.

Dieser Link führt auf Videos von der internationalen Basic Income Conference  am 6. und 7. April 2019 in Oslo.

Die 12. internationale Woche des Grundeinkommens (International Basic Income Week) wird vom 16. bis 22. September 2019 ausgerichtet.

Das Netzwerk Grundeinkommen rät zur Lektüre dieses Buches, Zitat aus der Rezension von Sepp Kusstatscher, ehemaliger EU-Abgeordneter aus Südtirol: “Beim Mandelbaum-Verlag erschien jüngst der Sammelband „Digitalisierung? Grundeinkommen!“, den Werner Rätz, Dagmar Paternoga, Jörg Reiners und Gernot Reipen herausgegeben haben. Das Buch basiert auf dem Frankfurter Manifest, das mir die Forderung nach einem emanzipatorischen Grundeinkommen im Zeitalter der Digitalisierung so komprimiert und fundiert erklärt wie kein Dokument zuvor.”

Wie habt ihr’s mit dem Grundeinkommen? Fünf Fragen zur Europawahl (30. März 2019, Netzwerk Grundeinkommen – Wahlprüfsteine)

 Die Partei Bündnis Grundeinkommen teilt in ihrem 30. Newsletter mit, dass sie vom Bundeswahlausschuss zur Europawahl am 26.Mai 2019 zugelassen ist.

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates, in der sich Abgeordnete der nationalen Parlamente Europas versammeln, nahm im Januar 2018 mit großer Mehrheit eine Resolution zum Grundeinkommen an. Darin heißt es:  „Die Versammlung ist der Auffassung, dass die Einführung eines Grundeinkommens die Chancengleichheit für alle verlässlicher garantieren könnte als das vorhandene Flickwerk aus Sozialleistungen, Sozialeinrichtungen und sozialpolitischen Programmen.“ (Gemeldet vom Netzwerk Grundeinkommen  im Newsletter am 22.Juli 2018 ) Der Europarat ist 1949 gegründet worden und nennt sich selbst EUROPAS FÜHRENDE ORGANISATION FÜR MENSCHENRECHTE. Der Europarat hat 47 Mitgliedsstaaten, darunter die 28 Mitglieder der Europäischen Union.

Erich Fromm wusste schon vor 50 Jahren, wohin garantiertes Einkommen führen wird (10.2.2019 Krautreporter)

Ein Manifest der alltäglichen KämpfeSo überschreibt die Website mit dem schönen Namen “In welcher Gesellschaft wollen wir leben?!” ihren Drang zu Veränderungen “zwischen Sofortprogramm, Richtungsforderungen und Utopien.” Das Manifest beginnt mit den Worten: “Wir sehen uns als Suchende und wir kämpfen für eine andere Gesellschaft: Weltweit sozial und ökologisch gerecht, alle Menschen einbezogen und mit gleichen Rechten, friedlich, selbstbestimmt und selbstorganisiert. Wir sagen „Kämpfe“ und meinen den alltäglichen Prozess. Denn der Alltag entscheidet. Jedenfalls das Meiste.”

Sichere Existenz mit etwa 1200 Euro möglich (28.1.2019 Netzwerk Grundeinkommen)

Globalisierung droht die Gesellschaft zu zerreißen  (26.Februar 2019 heise online)

Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt drei Modelle zur Einführung und Finanzierung des Bedingungslosen Grundeinkommens; darunter ist auch das Modell, das von Teilen der Partei Die Linke favorisiert wird.

Baukje Dobberstein, Medizinerin und BGE-Aktivistin, veröffentlicht in ihrem blog.baukje.de Meinungen und Informationen zum BGE. Sie berichtet aktuell (25.2.2018) von der Mitgliederversammlung des Netzwerks Grundeinkommen über eine frustrierende Debatte um den Antrag zur paritätischen Besetzung des Rates mit Frauen und Männern.

www.archiv-grundeinkommen.de: Materialien zur Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens (bGE) und zur Frage “Arbeit – Was ist das?”

Joachim Winters gehört dem Netzwerkrat des überparteilichen Netzwerkes Grundeinkommen an und gibt mit Hilfe der schweizerischen Initiative paper.li sein “The Joachim Winters Daily” heraus, Untertitel:  “Zeitungsartikel und andere Medienbeiträge rund ums bedingungslose Grundeinkommen u.v.m.”

Typische Argumente für und Wider BGE präsentiert von Denkfabrik Grundeinkommen

Utopie mit Sprengkraft – Das Bedingunslose Grundeinkommen im digitalen Kapitalismus, Beitrag von Ronald Blaschke in Blätter für deutsche und internationale Poltitik 11/2017sehr lesenswerte Übersicht über die Bandbreite von unterschiedlichen Ideen, für die die Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens eintreten (empfohlen von Michael Kopel)

Es ist keine brandneue Erkenntnis, dass Daten die neue Währung im Internet sind. Dabei entzieht sich dieses Milliardengeschäft komplett dem staatlichen Zugriff der aktuellen Steuergesetze weltweit. Schließlich geben Nutzer ihre Informationen kostenlos preis, weil sie dazu mit kostenfrei erhältlichen Anwendungen animiert werden. Für den Kommentator Claus Hulverscheidt in der Süddeutschen Zeitung (17.1.2018) legt das den Appell an die Politik nahe, der in der Überschrift auf den Punkt gebracht wird: “Besteuert Daten und Maschinen – nicht die Arbeit!” Zur Lektüre dringend empfohlen, nicht nur weil auch hier das Grundeinkommen als ein Teil der Lösung von sozialen Problemen angesprochen wird.

Die ARD Audiothek – die App der ARD-Rundfunksender zusammen mit dem Deutschlandradio, nur für Smartphones und Tablets – hat dieses Feature  von Sabine Adler gesendet (der Link führt zu dem Textbeitrag)

Über die Arbeit der us-amerikanischen NGO “Give directly” in Kenia berichtet arte in diesem Video.

Die Gewerkschaft ver.di (der ich angehöre und in der ich als Fachbereichsvorsitzender Medien im Landesbezirk Niedersachsen/Bremen bis 2006 aktiv gewesen bin) polemisiert heftig gegen das BGE . Immerhin enthält die Wirtschaftspolitische Information, auf die hier verlinkt wird, einige Daten für eine sachliche Diskussion. Meine Argumente gegen verdi´s Standpunkte : Erstens geht es darum,  in der gesellschaftlichen Debatte mit eigenen Vorstellungen die Themenfelder zu besetzen und nicht ängstlich auf neoliberale Gegenkonzepte zu blicken; und zweitens geht es darum, endlich sämtliche Arbeit – auch alles neben der Erwerbsarbeit – aufzuwerten und wertzuschätzen.
Drei-Säulen-Konzept gegen Ungleichheit und Armut (21.9.2017 idw, Hans-Böckler-Stiftung)

Das ZDF hat eine Reportage gesendet, die aktuelle Initiativen und Erfahrungen mit „erprobtem“ Grundeinkommen vorgestellt hat – 13.September 2017.

Dagegen meint Phillip Kovcé in der Süddeutschen Zeitung, das Grundeinkommen eigne sich gar nicht für Experimente:
Das bedingungslose Grundeinkommen gibt es noch nicht, weil wir es noch nicht wollen. Und solange wir es noch nicht wollen, würde es auch nicht funktionieren. Doch sollten wir es früher oder später einmal wollen, können wir es auch. Dagegen spricht nichts. Weder seine Finanzierung noch die Faulheit der anderen. Philip Kovce, 30, Ökonom und Philosoph, forscht am Basler Philosophicum und gehört dem Think Tank 30 des Club of Rome an.

Telepolis: Bedingungsloses Grundeinkommen – Chaos oder Schlaraffenland?

Perspective Daily: Können wir Armut nicht einfach abschaffen?

Anna-Sophie Brüning, Musikerin und BGE-Aktivistin in Hannover, wirbt mit diesem Film für das Grundeinkommen.

Der Schweizer Weg zum Grundeinkommen: Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung

Susanne Wiest hat die Idee 2008 mit einer Petition an den Bundestag zum Thema einer parlamentarischen Beratung gemacht.

Warum das Grundeinkommen nahezu unausweichlich kommen wird, erklärt der Chef der GLS-Bank (bei der ich mein Konto habe) in diesem 4:42 Minuten langen Video-Beitrag auf dieser Internetseite:

  • Das Blog der GLS-Bank hat vor der Bundestagswahl 2017 die Parteiprogramme zum Thema Grundeinkommen durchsucht:  Unsere Wahl: Was wird sich ändern? Das bleibt hier verlinkt, zur Erinnerung bis zur nächsten Wahl…

Mindmap, entworfen von der BGE-Bundestagskandidatin Melda Hund aus NRW, die vor der Wahl 2017 beim Kandidatencheck des WDR mit der Aussage aufgefallen ist: “Ich möchte gar nicht mehr in den Bundestag gewählt werden”.