Wissenschaft urteilt: Nicht ausgewogen genug, aber auch nicht links

Differenziertes Bild der Meinungsmacher in deutschen Medien

Netzzitat Krautreporter weist auf Katapult hin, 15.4.2019, von Sebastian Haupt

In seiner MORGENPOST weist KRAUTREPORTER Christian Fahrenbach heute (15.4.2019) auf das Magazin KATAPULT hin, Zitat: Immer wieder wird vor allem in Deutschland der Vorwurf laut, dass Medienhäuser hierzulande extrem von Mitte-Links-Redakteuren geprägt seien und sich unter Journalisten kaum konservativere Stimmen finden ließen. Doch die Autoren der Studie, auf der diese Aussage vor allem beruht, finden, dass sie häufig falsch interpretiert werden. International sind in vielen Ländern Europas ohnehin häufig konservative Medien die Aufmerksamkeitsstärksten, berichtet das Online-Magazin Katapult in einer seiner detaillierten und lesenswerten Analysen.

Auszug vom Text:

Die öffentliche Debatte muss unterscheiden: Linksliberal ist nicht gleich links und konservativ nicht gleich rechtspopulistisch. Die Behauptung einer linken Meinungsherrschaft versucht jedoch, alle Differenzierungen verschwimmen zu lassen. Liberal und links werden gleichgesetzt, demokratische Traditionen als linke Projekte etikettiert.

Obwohl also wenige Journalisten in Umfragen angeben, sich mit der Politik der Regierung gemeinmachen zu wollen, scheinen sie nicht immer kritisch genug zu berichten. Die Presse selbst kritisch zu hinterfragen, ist deshalb wichtig. Die Behauptung einer von Linken dominierten Presse aber ist vor allem eines: Irreführung. Das zeigen die Inhaltsanalysen. Zudem sind statt der politischen Ausrichtung einzelner Journalisten die grundlegende Orientierung des Mediums und die Ausrichtung der Chefredaktion von zentraler Bedeutung.

Katapult beschreibt sich selbst :

KATAPULT baut aus den Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften vereinfachte und detaillierte Grafiken. Unsere Artikel werden von Wissenschaftlern oder unseren Redakteuren verfIn seiner MORGENPOST weist KRAUTREPORTER Christian Fahrenbach heute (15.4.2019) auf das Magazin KATAPULT hin, Zitat: Immer wieder wird vor allem in Deutschland der Vorwurf laut, dass Medienhäuser hierzulande extrem von Mitte-Links-Redakteuren geprägt seien und sich unter Journalisten kaum konservativere Stimmen finden ließen. Doch die Autoren der Studie, auf der diese Aussage vor allem beruht, finden, dass sie häufig falsch interpretiert werden. International sind in vielen Ländern Europas ohnehin häufig konservative Medien die Aufmerksamkeitsstärksten, berichtet das Online-Magazin Katapult in einer seiner detaillierten und lesenswerten Analysen.asst.

Warum nur Sozialwissenschaften?
Naturwissenschaftler haben keine Probleme, ihre Texte mit tollen Fotos auszustatten. In den Sozialwissenschaften ist das schwerer und wird deshalb auch kaum gemacht. Wir haben das geändert. KATAPULT ist die Geo der Sozialwissenschaft.